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Die Sozialdemokraten in Ramsen.

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Jaqueline Rauschkolb für uns im Landtag :

 

Die Rheinpfalz vom 25. August 2010 :

Kommunales

Telefonzelle bringt nicht mehr genug Umsatz

RAMSEN: Anlage wird abgebaut - Rat spricht sich gegen „Stumpfwald-Express" aus - Bürgermeister-Wahl am 31. Oktober

Die Neuwahl des Ramser Ortsbürgermeisters wird am 31. Oktober und eine eventuell nötige Stichwahl am 14. November stattfinden. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag.

Ortsbürgermeister Norbert Bayer (SPD) war im Juli nach langer und schwerer Krankheit verstorben. Die Sitzung leitete am Montagabend der Erste Beigeordnete Wolfgang Steitz (CDU), der auch als Kandidat für das Bürgermeisteramt antreten will. Außer Steitz hat bislang auch Alt-Bürgermeister Otto Frambach angekündigt, dass er sich erneut zur Wahl stellen werde. Die FWG wird am Freitagabend in einer Mitgliederversammlung ihren Kandidaten benennen. Außerdem hat Hans-Joachim Brunner, ehemaliges Gemeinderatsmitglied, gegenüber der RHEINPFALZ seine Absicht bekundet, als parteiloser Kandidat kandidieren zu wollen.

Kein grünes Licht hat die Gemeinde Ramsen für die Anschaffung des so genannten Stumpfwald-Express gegeben. Ein Traktor mit Anhängern - so der Plan - sollte an Sonn- und Feiertagen Ausflügler zwischen dem Eiswoog und Enkenbach-Alsenborn hin- und herfahren (wir berichteten). In der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn war bereits öffentlich über die Gründung einer gemeinsamen Anstalt des öffentlichen Rechts mit der VG Eisenberg beraten worden. Die Bahn, die auf der Trasse des Barbarossa-Radweges verkehren soll, würde direkt für die Gemeinde Ramsen keine Kosten verursachen, die Finanzierung sollte über den Etat der VG geschehen.

Weil aber weder im Haushalt der Gemeinde noch in dem der VG Mittel für ein solches Zuschussprojekt bereitstünden, lehne seine Fraktion die Anschaffung ab, sagte FWG-Sprecher Franz Blum. „Wir beantragen, die Beschaffung einer solchen Bahn zurückzustellen, bis die Finanzlage der VG und Gemeinde Ramsen sich gebessert hat", so Blum. Die CDU schloss sich der Argumentation an. Noch einen Schritt weiter ging die SPD. „Wir stehen positiv zur Tourismusförderung, sehen in diesem Projekt aber keinerlei Sinn und lehnen es generell ab", sagte Fraktionssprecher Helmut Pätzold. „Es gibt andere Lösungsansätze, die wir bereits mit unserem verstorbenen Ortsbürgermeister beraten hatten. Wir werden das von uns entwickelte Konzept nach der Neuwahl erneut vorstellen", kündigte er an. Die SPD stimmte dann mit drei Stimmen gegen den FWG-Antrag, der mit den Stimmen von FWG und CDU angenommen wurde.

Wolfgang Steitz und Armin Litwitz (FWG) informierten darüber, dass die Telefonzelle in der Bahnhofstraße abgebaut wird. Die Anlage sei nicht mehr rentabel, die Telekom habe in den vergangenen Monaten lediglich zwei bis fünf Euro damit umgesetzt. Auch die Aufstellung eines Kartentelefons, wie dies in Wattenheim jetzt geschehe, mache keinen Sinn.

Angemerkt wurde auch, dass der Röhrenbrunnen direkt neben der Telefonzelle in der Bahnhofstraße nicht laufe. Dies werde geprüft, versprach Steitz. Außerdem seien extreme Straßenschäden in der Bahnhofstraße von Bürgern bemängelt worden, und in der Mühlstraße gebe es ein Problem mit dem Abwasserkanal, der starken Geruch verströme. Auch diese Probleme will die Gemeinde anpacken.

Der Beigeordnete teilte mit, dass die Partnergemeinden in Ungarn über den Tod des Bürgermeisters informiert werden. Nach der Neuwahl soll der Kontakt ins Nivegy-Tal wieder intensiviert werden. Außerdem wurde darüber informiert, dass der Altennachmittag vom 13. auf den 20. Oktober verschoben werden muss. (jös) Weiterer Bericht folgt

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Unterhaardter Rundschau
Ausgabe: Nr.196
Datum: Mittwoch, den 25. August 2010
Seite: Nr.15
"Deep-Link"-Referenznummer: '6726270'
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