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Brauer will vorzeitig aufhören :

Kommunales

Brauer will vorzeitig aufhören

EISENBERG: Verbandsbürgermeister stellt Antrag auf vorgezogenen Ruhestand - Gesundheitliche Gründe

Eisenbergs Verbandsbürgermeister Walter Brauer hat seine vorzeitige Versetzung in den Ruhestand beantragt. Das bestätigte Brauer gestern auf Anfrage der RHEINPFALZ. Gesundheitliche Gründe haben den Ausschlag gegeben.

Brauers Amtszeit wäre eigentlich erst im August 2012 abgelaufen. Nun werden - vorausgesetzt Brauers Antrag wird angenommen - voraussichtlich schon im kommenden Jahr Neuwahlen nötig. Die Entscheidung, sein Amt aufzugeben, habe er vor rund vier Wochen getroffen, sagt Brauer. Im September war der Bürgermeister aufgrund von Herz-Kreislauf-Problemen im Krankenhaus gewesen. Vor acht Jahren hatte er bereits einen Herzinfarkt. Heute gehe es ihm „den Umständen entsprechend". „Der plötzliche Tod des Ramser Bürgermeisters Norbert Bayer hat mich nachdenklich gemacht", sagt der 60-Jährige. Er habe nun fast 45 Dienstjahre, davon über 30 Jahre in verantwortlicher Position. „Das steckt man nicht so einfach weg."

Den Verbandsgemeinderat habe er in der jüngsten Sitzung Anfang November im nicht-öffentlichen Teil über seine Entscheidung informiert, berichtet der Kerzenheimer. Auch seine Mitarbeiter in der Verwaltung wüssten Bescheid. Mit dem Schritt an die Öffentlichkeit habe er noch bis nach der Bürgermeisterwahl in Ramsen warten wollen, um diese nicht zu belasten. Zum weiteren Prozedere - wann genau er beispielsweise sein Amt niederlegen wird oder wann Neuwahlen stattfinden - könne er sich erst äußern, wenn sein Antrag endgültig bestätigt sei, so Brauer. Es handle sich noch um ein schwebendes Verfahren. Brauer gesteht ein, dass ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen ist. „Nach so langer Zeit ist das natürlich schwierig", sagt der 60-Jährige. „Aber es eröffnet auch eine Perspektive für einen neuen Lebensabschnitt."

1950 in Quirnheim geboren, begann Brauer seine berufliche Laufbahn 1966 als Verwaltungslehrling unter Bürgermeister Karl Schneider bei der damaligen Gemeindeverwaltung Kerzenheim. Nach der Verwaltungsprüfung wurde Brauer als Inspektor von der neu gebildeten Verbandsgemeinde übernommen und war als persönlicher Referent von Stadt- und VG-Bürgermeister Heinrich Rauschkolb im Hauptamt tätig. 1979 wechselte er zu den VG-Werken, wo er ein Jahr später zunächst als stellvertretender und ab 1983 als Werkleiter für die Sicherstellung der Wasserversorgung, Kanalbauprojekte und Stromversorgung verantwortlich war. Seit 1990 saß er - mittlerweile zum Oberamtsrat ernannt - als Geschäftsleitender Beamter in der Schaltzentrale der VG-Verwaltung. 1996 wurde Brauer zum VG-Bürgermeister direkt gewählt, 2004 stellte er sich erfolgreich zur Wiederwahl.

Geprägt von den SPD-Bürgermeistern Rauschkolb, Hirschberger und Holthöfer sowie dem Kerzenheimer Ortsbürgermeister Karl Schneider war 1992 die Mitgliedschaft bei den Sozialdemokraten nur noch der letzte Schritt in die Kommunalpolitik. Über seine dienstlichen Aufgaben hinaus ist er Mitglied in zahlreichen Vereinen. Er engagiert sich unter anderem ehrenamtlich als Vorsitzender des VG-Kinder- und Jugendchores und kümmert sich als Rechner der katholischen Kirchenstiftung Kerzenheim um die kirchlichen Finanzen. (zin/hsc)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Unterhaardter Rundschau
Ausgabe: Nr.267
Datum: Mittwoch, den 17. November 2010
Seite: Nr.17
"Deep-Link"-Referenznummer: '7036270'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper

Veröffentlicht am 17.11.2010
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Die Rheinpfalz vom 29. Oktober 2010 »

 

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