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Die Sozialdemokraten in Ramsen.

Gustav Herzog für uns im Bundestag :

Jaqueline Rauschkolb für uns im Landtag :

 

Die Rheinpfalz vom 07. Februar 2014 :

Kommunales

„Trotz Zweckgemeinschaft
keine Zusammenarbeit“
RAMSEN: SPD stellt Liste mit Kandidaten für Kreistag auf – Kritik an CDU

„Wir machen dem Wähler ein gutes Angebot“, zeigte sich Gustav Herzog (MdB) am Mittwochabend bei der Vertreterversammlung der SPD zur Aufstellung der Kreistagsliste in Ramsen zuversichtlich. 14 Frauen kandidieren, zwei Mitbürger mit Migrationshintergrund sind auf der Liste zu finden, der jüngste Bewerber ist 19 Jahre alt, die älteste Bewerberin 75 Jahre.
„Wir vertreten viele Berufsgruppen, haben Betriebsräte, Vereinsvertreter und Ratsmitglieder auf unserer Liste, das kann sich sehen lassen“, so Herzog nach der Wahl, bei der alle Bewerber ohne Gegenkandidaten und mit großer Mehrheit zu Kandidaten erhoben wurden.Mit dem Lied „Brüder zur Sonne zur Freiheit“ stimmte der Chor des AGTSV Ramsen die SPD-Vertreter aus dem gesamten Kreisgebiet auf die bevorstehende Wahl ein. Herzog griff den Faden auf und erinnerte in seiner Begrüßung an das Jubiläum 150 Jahre SPD. „Im Donnersbergkreis haben wir dies besonders gefeiert, ein Buch herausgegeben und unter Leitung von Tristan Werner eine Theatergruppe auf die Beine gestellt“, zeigte Herzog auf, dass der Kreisverband besonders aktiv sei. Nach der Bundestagswahl habe die Partei dann ihre basisdemokratische Ausrichtung mit dem Mitgliederentscheid bewiesen. „Bei uns wird Demokratie gelebt und praktiziert“, so Herzog.
Der rheinland-pfälzische SPD-Generalsekretär Jens Guth griff dies später im Schlusswort noch einmal auf und führte aus, dass direkt nach der Entscheidung eine Eintrittswelle in die SPD stattgefunden habe. „Die SPD in Rheinland-Pfalz hat in diesem Jahr 1500 neue Mitglieder gewonnen“, hob er hervor, 300 alleine nach dem Wechsel von Kurt Beck zu Malu Dreyer. „Als um 14 Uhr die Entscheidung der Basis in Berlin bekannt wurde, haben wir etwa ab 18 Uhr eine Welle von Online-Eintritten verspürt“, so Guth, der die Mitglieder auch aufforderte, weiter dafür zu werben, sich in der SPD zu engagieren.

Herzog und Guth gingen auf die von der SPD getragene Entscheidung ein, den Besuch in Kindertagesstätten im Land kostenfrei anzubieten, beide erteilten dem Betreuungsgeld, das von der CDU durchgesetzt wurde, eine deutliche Absage. Guth kündigte an, dass die SPD auf ihren Plakaten auch mit der kostenlosen Kinderbetreuung werben werde. Auch die guten Ergebnisse in der Wirtschaftspolitik stellte der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD in den Mittelpunkt seiner Rede. Während der Bund das Land mit der Konversion der ehemaligen Militärgelände alleine gelassen habe, sorge die Politik der SPD-Landesregierung in den vergangen Jahren für Stabilität und Sicherheit. „Wir stehen heute fast genauso gut da wie unser Nachbarland Baden-Württemberg und das müssen wir deutlich machen“, so Guth. Auch mit dem Slogan „Arbeit in der Region“ wolle die SPD deshalb werben. Auf die Bahntrasse im Alsenztal ging Herzog ein und kritisierte dabei die CDU, die „ohne Ahnung mit falschen Szenarien eine negative Politik und Stimmungsmache“ betreibe.

Eine Bilanz der vergangenen fünf Jahre zog der Fraktionssprecher im Kreistag, Uli Dittrich, der auf Platz 36 kandidiert. „Wir hatten im Kreis eine Zweckgemeinschaft mit der CDU vereinbart, keine Koalition, kein Bündnis, aber die letzte Legislaturperiode hat gezeigt, dass es eigentlich keine Zusammenarbeit gab.“ Nur Landrat Winfried Werner und dessen guter Vorbereitungs- und Informations-Politik sei es zu verdanken, dass so viele Entscheidungen mit großer Mehrheit getroffen wurden. (jös)

DIE LISTE

1. Christoph Stumpf (Gemeindeverband Winnweiler), 2. Luise Busch (Rockenhausen), 3. Michael Ruther (Kirchheimbolanden), 4. Marion Baumrucker (Göllheim, 5. Bernd Frey (Eisenberg), 6. Christa Mayer (Winnweiler), 7. Michael Bauer (Alsenz-Obermoschel), 8. Sabine Müller (Kirchheimbolanden), 9. Gerd Fuhrmann (Rockenhausen), 10. Christine Rücker (Göllheim), 11. Klaus Wohnsiedler (Eisenberg), 12. Heidi Schulz (Winnweiler), 13. Thomas Mattern (Göllheim), 14. Claudia Manz-Knoll (Rockenhausen), 15. Peter Schmitt (Kirchheimbolanden), 16. Jaqueline Rauschkolb (Eisenberg), 17. Hans-Valentin Bastian (Eisenberg), 18. Eva Mähnert (Eisenberg), 19. Michael Groß (Rockenhausen), 20. Sabine Schanz (Eisenberg), 21. Ender Önder (Eisenberg), 22. Isolde Walter (Rockenhausen), 23. Sascha Nickel (Rockenhausen), 24. Doris Damnitz (Winnweiler), 25. Said Kahla (Kirchheimbolanden), 26. Tanja Angermayer (Kirchheimbolanden), 27. Siggi Groß (Kirchheimbolanden), 28. Ingrid Schlabach (Kirchheimbolanden), 29. Kevin Groß (Winnweiler), 30. Marcus Schafar (Kirchheimbolanden), 31. Hans Griebe (Göllheim), 32. Peter Stumpfhäuser (Kirchheimbolanden), 33. Walter Brauer (Eisenberg), 34. Stefan Pfurtscheller (Alsenz-Obermoschel), 35. Michael Cullmann (Rockenhausen), Uli Dittrich (Winnweiler), Karl-Heinz Seebald (Rockenhausen), 38. Gustav Herzog (Göllheim). (jös)

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz - Unterhaardter Rundschau - Nr. 32
Datum Freitag, den 7. Februar 2014
Seite 15

 

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