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Die Rheinpfalz 01. Februar 2012 :

Energie und Umwelt

„Rat entscheidet über E-Werk-Zukunft”

INTERVIEW: Verbandsbürgermeister Bernd Frey zur geplanten Kooperation von vier E-Werken - Zukunft des Ramser Werks ungewiss

EISENBERG. Im September 2011 haben die E-Werke Eisenberg, Ramsen, Hettenleidelheim und Wattenheim eine Vereinbarung abgeschlossen, gemeinsam die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Werke zu prüfen. Joerg Schifferstein hat beim Eisenberger Verbandsbürgermeister Bernd Frey nach dem derzeitigen Sachstand gefragt.

Hintergrund war, dass eine Zusammenarbeit oder sogar die Zusammenführung der vier Werke angestrebt werden sollte. Bei der Unterzeichnung der Vereinbarung kündigte Bernd Frey, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Eisenberg, an, dass im Dezember 2012 die Ergebnisse der Untersuchung in einer gemeinsamen Sitzung der Gemeinderäte in Hettenleidelheim in der Festhalle präsentiert werden, anschließend sollte die Öffentlichkeit informiert werden. Die Sitzung fand noch nicht statt, die Ortsbürgermeister in Ramsen und Wattenheim haben in ihren Neujahrsreden allerdings angekündigt, dass es Veränderung in den jeweiligen gemeindeeigenen Werken geben muss.

Herr Frey, warum fand die ankündigte gemeinsame Sitzung bislang nicht statt?

Aus Hettenleidelheim und Wattenheim wurde bereits im November der Wunsch geäußert, die Vorstellung der Ergebnisse der Untersuchung durch die Berater von Rödl und Partner aus Nürnberg in getrennten Sitzungen zu präsentieren. Diesem Wunsch haben wir entsprochen. Gemeinsame Sitzungen gab es noch nicht, nur für das E-Werk Ramsen und Eisenberg fand eine Sitzung des Werksausschusses der VG Eisenberg und des Gemeinderates Ramsen statt. Den Bürgermeistern wurde das gemeinsame Ergebnis der Untersuchung bereits mitgeteilt.

In seiner Rede hat Wolfgang Steitz aus Ramsen beim Neujahrsempfang angekündigt, dass es das E-Werk in seiner bisherigen Form in der Zukunft nicht mehr geben wird. Was bedeutet das?

Der Gemeinderat Ramsen muss in einer Sitzung am 15. Februar entscheiden, wie es mit dem E-Werk Ramsen weiter gehen wird. Dabei spielt eine Rolle, dass die Pfalzwerke die Konzessionen für den Ripperterhof, Clauserhof, Kleehof und Eiswoog nicht mehr haben möchten. Gleichzeitig haben sich die Pfalzwerke auf die Konzession in Ramsen beworben, was bedeutet, dass quasi das Werk von den Pfalzwerken gekauft und die Gemeinde nur noch eine Konzessionsabgabe bekommen würde. Bislang zahlt diese Abgabe das E-Werk Ramsen an den Haushalt der Gemeinde. Gleichzeitig hat auch das E-Werk der Verbandsgemeinde Eisenberg großes Interesse daran, das E-Werk Ramsen zu übernehmen. Bisher war in Ramsen höchste Prämisse, das E-Werk zu erhalten, dafür wurde in der Vergangenheit alles Erdenkliche getan. Falls es neue Überlegungen im Gemeinderat Ramsen gibt, muss neu verhandelt werden.

Was bedeutet das für die Verbraucher in Ramsen?

Im Prinzip derzeit nichts. Der Verbraucher merkt nicht, woher der Strom kommt, nur an der Rechnung kann er es ablesen. Bei einer Übernahme durch das E-Werk der VG gäbe es kaum Auswirkungen. Würden die Pfalzwerke das Ramser E-Werk bekommen, dann wären zukünftig dort Ansprechpartner bei Zählerwechsel und Stromabrechnung zu suchen. Das ist heute bereits in Kerzenheim so, wo die Pfalzwerke schon seit Jahrzehnten der Stromlieferant sind.

Und wie geht es mit Hettenleidelheim und Wattenheim weiter?

Wir suchen in naher Zukunft das Gespräch, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Hier ist alles offen, erst die Gespräche werden Möglichkeiten aufzeigen. Unser Anliegen ist nicht die Fusion mit allen vier Werken, sondern die Schaffung eines einheitlichen Strompreises und die Vereinfachung in der Verwaltung der Werke. (Archivfoto: Schifferstein)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Unterhaardter Rundschau
Ausgabe: Nr.27
Datum: Mittwoch, den 01. Februar 2012
Seite: Nr.17
"Deep-Link"-Referenznummer: '8616910'
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